Jugendenzentrum seit anderthalb Jahren geschlossen

Die Freien Wähler Allendorf (Lumda) setzen sich für einen zeitgemäßen Treffpunkt für junge Menschen ein. Derzeit fehlt in Allendorf ein zentraler Ort, an dem Jugendliche ihre Freizeit gestalten, sich austauschen und eigene Projekte umsetzen können. Auch in den Ortsteilen Climbach und Nordeck sind die Jugendzentren geschlossen; hier soll geprüft werden, ob eine Reaktivierung möglich und sinnvoll ist.

Ein modernes Jugendzentrum ist mehr als ein reiner Aufenthaltsort. Es bietet Raum für Projekte, Workshops, Beratung und offene Jugendarbeit. Dadurch werden soziale Teilhabe gestärkt, Eigenverantwortung gefördert und die Bindung junger Menschen an ihren Wohnort nachhaltig gefestigt. Gleichzeitig kann ein solches Angebot dazu beitragen, Konflikte im öffentlichen Raum zu reduzieren und das Miteinander unterschiedlicher sozialer Gruppen zu stärken.

Die Freien Wähler Allendorf (Lumda) sehen deshalb dringenden Handlungsbedarf und sprechen sich dafür aus, zeitnah eine geeignete Immobilie zu finden, um die Grundlage für ein modernes und zukunftsfähiges Jugendzentrum zu schaffen.

Der Antrag wurde am Dienstag einstimmig im der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Hintergrund: Seit den Einbrüchen ist das Jugendzentrum (JUZ) in Allendorf bereits seit anderthalb Jahren geschlossen. Die Folgen treffen weiterhin alle Allendorfer Jugendlichen, da ihnen bis heute kein zentraler Treffpunkt zur Verfügung steht. Eine weitere Renovierung der bestehenden Immobilie ist wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll.